| Yumi
- der japanische Langbogen
Entwicklung:
Hinweise auf den besonderen Langbogen der Japaner finden sich erstmals
in chinesischen Geschichtsbüchern des 3. Jahrhunderts. Dieser Bogen
unterscheidet sich durch seine asymmetrische Form (1/3 unter, 2/3 über
dem Griff) von allen anderen Bögen. Der älteste erhaltene Bogen
stammt aus dem 5. Jahrhundert und besteht nur aus einem Stück Holz.
Im 14. bis 15. Jahrhundert wurde das grundsätzlich heute noch gültige
Konstruktionsprinzip entwickelt: Ein Kern aus Bambus- und Hartholzspleißen
ist von einer Vorder- und Rückseite aus Bambus eingeschlossen. Diese
modern anmutende Sandwichbauweise wurde im 16. und 17. Jahrhundert nur
noch in Zahl und Anordnung der Spleiße perfektioniert und bis heute
beibehalten.
Moderne
Bögen:
Heute werden neben der traditionellen reinen Bambus-Konstruktion vielfach
auch Bögen verwendet, bei denen die beiden äußeren Bambusschichten
durch Glas- oder Carbonfaser ersetzt sind, was sie gegenüber klimatischen
Einflüssen unempfindlicher und in Handhabung und Pflege anspruchsloser
macht. Erst bei fortgeschrittenen Schützen (etwa ab dem 5. Dan) spielen
die überlegenen Eigenschaften des reinen Bambusbogens eine wirkliche
Rolle. Die genaue Länge des Bogens ist auf die Körpergröße
des Schützen abgestimmt und beträgt ca. 2,20 m bis 2,30 m. Die
Zugstärke liegt meist zwischen 9 und 25 kg.
Takeya-
Bambus Pfeile

Yabane-
Federn für Pfeile

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Yugake-
Handschuhe / Tsurumaki


Yazutsu
- Köcher aus Bambus

Makiwra-
Dai

Keikogi - Trainingsuniform

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